Design-Hilfe - Starrflex

1) Allgemeine Hinweise
Wir empfehlen für Leiterplatten-Designer die Richtlinie IPC-2223 / Design Richtlinie für flexible Leiterplatten. Diese ist auf der Website des FED (Fachverband Elektronik-Design e.V.) erhältlich. Zu finden unter Normen/Dokumente im FED-Shop.

2)Berechnung des Biegeradius

Der minimale Biegeradius r ergibt sich aus dem Faktor 6-10 (je nach Anzahl der Lagen) multipliziert mit h,
der Höhe des Kupfers (Standard: 35 µm)

3) Gestaltung von Biegebereichen - Kupfer Balance
Um ungewollte Ausbildungen enger Biegeradien zu vermeiden, sollte man: Breite Leiterbahnen in schmale Leiterbahnen teilen,


und freie Flächen mit Blindleitern auffüllen.


Ab zweiseitigen Leiterführungen ist eine versetzte Anordnung der Leiterbahnen auf Vorder- und Rückseite des Flexteils anzustreben.


Empfehlenswert ist immer ein senkrechter Verlauf der Leiter zur Biegelinie. Lötaugen und Durchkontaktierungen sollten in der Biegezone grundsätzlich vermieden werden.

4) Biege-Erleichterungen

Biegung erfolgt spontan Stabile Biegung (durch Biegewerkzeug erstellt)
  • Bohrungen oder Schlitze
  • Kupferkanten an der Biegestelle
  • Kupferversteifung als Biegehilfe
  • Stabilisierung durch viel Kupfer im Biegebereich
  • Konturverjüngung
  • Bohrungen oder Schlitze
5) Leiterbahn-Design
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